Übersicht

Bei der Entnahme von Grundwasser (z.B. bei Baumassnahmen) und bei der Einleitung von Wasser in das Grundwasser (Versickerung) ist immer ein wasserrechtlicher Antrag zu stellen. Der Antrag wird bei der zuständigen Wasserbehörde gestellt.

Die Einleitung oder Entnahme von Grundwasser hat Einfluss auf den Grundwasserstand in der Umgebung (bis zu einigen 100 m). Mit Hilfe eines Grundwassermodelles kann die Auswirkung einer Entnahme oder Einleitung von Grundwasser auf die Umgebung simuliert werden. Außerdem kann die Auswirkung auf in der Umgebung vorhandene Grundwasserverunreinigungen mit Hilfe eines Transportmodells abgeschätzt werden.

Selbst bei einem gut durch Sondierungen erkundeten Untergrund, besteht eine große Unsicherheit hinsichtlich der flächenhaften Wasserdurchlässigkeit (kf-Wert) des Untergrundes. Mit Hilfe eines Pumpversuches kann diese präzisiert werden. Außerdem können Aussagen über mögliche Verunreinigungen des Grundwassers getroffen werden.

Neben der Grundwassermodellierung kann die Menge des zu fördernden Grundwassers bei einer Baumassnahme auch mit einfacheren Methoden abgeschätzt werden. In diesem Zusammenhang können auch die nötigen Anlagen zur Absenkung des Grundwassers bemessen werden.

Im Zusammenhang mit einer Grundwasserentnahme oder Anreicherung ist in der Regel ein Monitoring des Grundwasserstandes während der Massnahme durchzuführen. Dabei wird der Grundwasserstand in einem räumlichen und zeitlichen Muster während der Massnahme gemessen. Die Daten müssen räumlich und zeitlich ausgewertet und graphisch in Form eines Grundwassergleichenplans dargestellt werden.

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